Die Verkehrswende in Wedel kommt!

Die Verkehrswende in Wedel kommt!

Die VerkehrsWENDE soll Fußgänger*Innen, Radfahrer*Innen und dem ÖPNV auf öffentlichen Straßen und Wegen mehr Platz gewähren. Die immer schneller voranschreitende Klimaerwärmung und das Artensterben, die Umweltverschmutzung und die Corona-Krise haben ein Umdenken in großen Teilen der Bevölkerung angestoßen. 


Wedel-im-Wandel hat diese Wende durch viele Aktivitäten sicher auch mit unterstützt. Die Ideen der ÖPNV-Gruppe (waren eine zeitlang hier online) wurden größtenteils von den Grünen unterstützt, erweitert, im Planungsauschuss einstimmig zugestimmt und liegen jetzt bei dem KViP (Pinneberger Verkehrsbetriebe) auf dem Tisch: Expressbuslinien nach Elmshorn und Pinneberg, eine Ringbuslinie in Wedel, eine verbesserte Taktung der S-Bahn und der Busse. Das 30,-€-Ticket für AZUBIS (Großraum) ist bereits für den gesamten Kreis Pinneberg zum 1.Januar 2021 zugesagt. 

Die Stadt Wedel hat die Planung der MobilitätsWENDE einer Mobiltätsmanagerin Frau Pöppelmann übertragen, ARGUS soll das Verkehrskonzept erstellen. Die Öffentlichkeit soll zu ihrem Mobilitätsverhalten und ihren Wünschen befragt werden. Ab Montag dem 21.9.2020 sind alle Bürger*Innen aufgerufen an einer Online-Befragung teilzunehmen: Onlinebeteiligung Mobilitätskonzept Wedel

Eine Mobilitäts-WENDE , die das Leben in der Stadt menschlicher, gesünder, umweltfreundlicher machen möchte, braucht eine rege Diskussion unter den Bürger*Innen und eine große Unterstützung besonders der Menschen, die die Wende voranbringen wollen. Deshalb wäre es schön, wenn alle diese Gelegenheit nutzten, an dieser Befragung mit guten Vorschlägen und euren Wünschen teilzunehmen.

besprayte Mauer

Sicherlich würden mehr Menschen aufs Fahrrad /ÖPNV umsteigen, wenn wir sicherere und gut ausgebaute Radwege in Wedel hätten bzw. der ÖPNV schneller und pünktlicher wäre. Es geht nicht um den Verzicht aufs Auto, sondern darum bequemer, schneller, sicherer und gesünder zum Ziel zu kommen. Kurz: die Mobilitätswende soll FREUDE machen! Nur so schaffen wir den Umwelt- und Klimaschutz für unsere Zukunft! 

Text: RBV
Fotos: RBV und JK

Der Beutelbaum

Der Beutelbaum

Der „Beutelbaum“ ermöglicht Konsumenten kostenlos, statt Pastiktüten, einen Stoffbeutel zu verwenden und fördert somit ein nachhaltiges und umweltfreundliches Kauf-Verhalten. Ein Beutelbaum wird dazu i.d.R. am Eingang eines Geschäftes oder einer Einrichtung für den Kunden sichtbar aufgestellt. Der Kunde kann sich einen Stoffbeutel nehmen und diesen behalten und weiter verwenden oder nach Verwendung wieder zurückbringen oder selbst einen Stoffbeutel spenden. 

Beutelbäume gibt es schon seit einigen Jahren vermehrt in der ganzen Bundesrepublik. Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, weil Beutelbäume relativ kostengünstig, zeitsparend und leicht herzustellen sind. Teilweise sind  Beutelbäume nur aus einem schlichten Stamm und ein paar Aufhängevorrichtungen produziert. Es gibt aber auch komplexere und kreativere Beutelbäume – der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt! Die Beutelbäume sollten aber  ihren eigentlichen Zweck erfüllen und standfest sein. 

Ich bin seit einiger Zeit Teilnehmer der Wedeler Intiative „Wedel im Wandel“ und gleichzeitig bin ich Teilnehmer der dazugehörigen  „Wandelgruppe Abfallvermeidung“.  Im Zusammenhang mit anderen Projekten zum Thema Müll- bzw. Plastikvermeidung kam die Idee auf, auch Beutelbäume für die Geschäfte bzw. Einrichtungen in Wedel herzustellen. Zunächst habe ich – da ich im Keller eine kleinen Werkraum habe – einen Prototypen eines Beutelbaums hergestellt (s. Abbildung des grünen Beutelbaums), welcher den Geschäften bzw. Einrichtungen in Wedel angeboten wird. 

Im März 2020 wurde nun in der Stadtbücherei von Wedel der erste Beutelbaum, eine kreative und kindergerechte Abwandlung, aufgestellt (s. Abbildung des Känguru – Beutelbaums). 

Beide hier abgebildeten Beutelbäume haben übrigens zusätzlich auch einen Flyerkasten mit nachhaltigen Tipps und Adressen. Eigentlich ist fast jede Person mit ein wenig handwerklichem Geschick  in der Lage, einen einfachen und kostengünstigen Beutelbaum zu bauen. Dies erwähne ich so ausdrücklich, da ich mir wünsche, dass möglichst viele Beutelbäume in Zukunft hergestellt  werden und sich dieses einfache Prinzip des Beutelbaums weiter verbreitet. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Beutelbaum herzustellen: allein  oder gemeinschaftlich mit Projektgruppen, Schülern oder Auszubildenden, Rentnern oder als Familienprojekt. 

Meine beiden hier abgebildeten Beutelbäume sollen diesbezüglich nur eine Anregung darstellen. 

Interessierte können aber die Baupläne (mit Kostenaufstellungen) beider Beutelbäume kostenlos erhalten, um sie nachzubauen. Interessierte Inhaber von Geschäften und Einrichtungen können einen  Beutelbaum bei mir bestellen (gegen Erstattung der Materialkosten) oder sie bekommen nur die Baupläne, um sie selbst herzustellen oder als Anregung für eigene Kreationen. Natürlich besteht die Möglichkeit, den Beutelbaum entsprechend der inviduellen Bedürfnisse abzuwandeln. 

Kontakt: Ralf Manthey, ralf-manthey@online.de, 0173 – 82 88 261