Zusammenfassung Freitagstreffen Oktober 2019

Zusammenfassung Freitagstreffen Oktober 2019

Jeden ersten Freitag im Monat kommen wir zusammen, um uns über die Geschehnisse, Veranstaltungen und Neuigkeiten auszutauschen. Neue Ideen entstehen, finden eine/n Zuständigen oder werden erstmal in unserer großen Ideenbank geparkt.

Im Oktober ging es zunächst um die Kleidertauschparty vom 28.9.. Die Veranstaltung war auch wie die vorangegangene im März ein voller Erfolg. Viele Frauen waren gekommen und tauschten fleißig, sodass weniger Kleidung als beim letzten Mal übrig blieb. Als Verbesserungen für die nächste Veranstaltung werden folgende Punkte übernommen:

  • Kürzung der Dauer auf 2 Stunden
  • Beginn erst nach Schließung der Bücherei wie im März
  • deutlicher hervorheben, dass auch am Veranstaltungstag selber noch Klamotten abgegeben werden können

Außerdem wurde über die große Klimademo vom 20.9. gesprochen, zu der einige von Wedel im Wandel aufgebrochen waren. Da der Weg nach Hamburg aber ja doch relativ weit und gerade am Demonstrationstag recht beschwerlich war, wurde die Veranstaltung einer eigenen Demonstration in Wedel überlegt. Diese soll dann professionell geplant und mit guten Rednern ausgestattet werden, um möglichst groß und wirkungsvoll auftreten zu können.

Natürlich war auch die 4. Wedeler Klimaschutzkonferenz vom 1.10. ein Thema. Auch diese Veranstaltung wurde als Erfolg gewertet, da sowohl Netzwerkpartner als auch Wedel im Wandel selbst Inspirationen und neue Netzwerkpartner fanden und für ihr Engagement ausgezeichnet wurden.

„Wedel – genial, grün, essbar“, unsere Wandelgruppe, die einen Workshop bei der Konferenz veranstaltete, war sehr zufrieden. Es fanden sich sowohl Interessierte, die das Projekt unterstützen wollen als auch viele tolle Ideen und Vernetzungsmöglichkeiten. Um die Ideen des Workshops zu ersten Projekten zu formen findet das nächste Wandelgruppentreffen am 18.11. öffentlich in der Stadtbücherei Wedel um 18:30 Uhr statt.

Aus dem Abend wurde vor allem die Vernetzungsnotwendigkeit mitgenommen, die zwischen den bestehenden Initiativen, Schulen und Privatpersonen noch ausgebaut werden muss. Auch die Jugend gilt es mehr einzubeziehen, was bei Wedel im Wandel momentan durch den Aufbau einer Jugendgruppe, die sowohl in die „normalen“ Arbeitsgruppen einbezogen als auch ein eigenes Forum für ihre Ideen und Aktionen bekommen soll, versucht wird.

Ein Wedel im Wandel-Projekt, das noch dringend Unterstützung braucht, ist das des Wandel-Ladens, der im Frühjahr 2020 im Nachbarschaftsbereich der HASPA stattfinden soll. Hier geht es vor allem um die Organisation, mögliche Planung einer kleinen Ausstellung und während des Bestehens des Ladens um die Besetzung der Fläche. Interessierte können sich gerne unter info[at]wedel-im-wandel.de melden. Weitere Informationen wird es auch beim nächsten Freitagstreffen geben.

Ein weiteres Thema war der interne Workshop, der am 2.11. stattfinden wird. Hierzu sind alle Mitglieder von Wedel im Wandel eingeladen, um über das weitere Vorgehen und vor allem über die Ziele und den Fokus der Initiative zu sprechen. Die Ergebnisse werden wir in gekürzter Form selbstverständlich auf dem Blog und in den Sozialen Medien präsentieren.

Abschließend gilt es noch auf unsere nächste große Veranstaltung hinzuweisen. Am 23.11. werden wir in der Stadtbücherei Wedel einen bunten Nachmittag zum Thema „Wertschätzen statt Wegwerfen“ im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung auf die Beine stellen. Jeder ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen als auch diesen Nachmittag mitzugestalten. Interessierte können sich unter abfallvermeidung[at]wedel-im-wandel.de melden.

Das nächste Freitagstreffen findet am 1.11. um 19 Uhr in der Wedeler Volkshochschule, Raum 5 statt. Ab 18:30 Uhr sind die ersten Mitglieder im Raum und es bleibt Zeit für persönlichen Austausch und die Klärung von Fragen. Um eine Anmeldung unter info[at]wedel-im-wandel.de wird gebeten.

Wir freuen uns auf euch!

Text: JG

4. Wedeler Klimakonferenz

4. Wedeler Klimakonferenz

Für Wedel im Wandel und unsere Netzwerkpartner war die 4. Wedeler Klimakonferenz am 1. Oktober 2019 ein voller Erfolg. Neben Auszeichnungen und Workshops haben sich auch neue Netzwerkpartner gefunden, die gemeinsam weiter arbeiten und den Klimaschutz voranbringen wollen. Aber der Reihe nach.

Die Klimaschutzmanagerin der Stadt Wedel Simone Zippel lud zur Klimaschutzkonferenz in die Mensa der Gebrüder Humboldt Schule ein. Dass der Ausruf des Klimanotstandes in Wedel kurz vorher stattfand war zwar Zufall aber doch passend.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer recht kurzen Rede unsere Bürgermeisters Niels Schmidt, der das Engagement der anwesenden Initiativen und Privatpersonen lobte. 9 von ihnen wurden darauf folgend für ihre Aktivitäten für den Klimaschutz ausgezeichnet. Darunter auch zwei unserer Netzwerkpartner: die Streuobstwiese Wedel und Sheetkladde. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Wedel im Wandel selbst wurde mit der Veranstaltung eines Workshops und 500€ ausgezeichnet – eine große Ehre und Herausforderung! Unsere Wandelgruppe „Wedel – genial, grün, essbar“ lieferte das Thema und die Ausführung. Gemeinsam mit Interessierten wurde rund um die Fragestellung „Wie erreichen wir ein klima-, insekten- und menschenfreundliches Wedel mit viel essbarem Grün?“ beraten. Friederike und Susann, die beiden Leiterinnen unseres Workshops, waren mit den Ergebnissen, die auf einem Ideen- und einem Planungsbaum (siehe Fotos) zusammengetragen worden waren zufrieden. Hoffentlich finden ein paar der engagierten Workshopteilnehmer ihren Weg auch noch in die Wandelgruppe – hier kann tatkräftige Unterstützung immer gut gebraucht werden!

Ideensammlung
Planungsbaum

Die anderen drei Workshops beschäftigten sich mit weiteren spannenden und unterschiedlichen Themen. Zum einen ging es darum, wie eine normale Familie ihren ökologischen Fußabdruck verringern kann. In diesem Workshop wurden zu den Schwerpunkten Energie, Mobilität, Konsum und Ernährung Ideen gesammelt, die das Klima weniger belasten. Die Ideen wurden von den Workshopteilnehmern priorisiert, was jeder für sich selber in den nächsten Monaten umsetzen möchte. Spitzenreiter waren dabei „Pullover an – Heizung runter“, der bewusstere Genuss von Fleisch und Milchprodukten, gemeinsame Nutzung von Gerätschaften (Share Economy) und die Reduktion von Verpackungsmüll.

Workshop Nummer 3 drehte sich – passend zur Location – mit der Fragestellung „Welche wirksamen Maßnahmen können von Kindern, Lehrkräften und Eltern umgesetzt werden, um die Treibhausgas-Emissionen an Schulen zu reduzieren?“ rund um das Thema Schule. Aus diesem Workshop ergab sich ein weiteres Treffen in den kommenden Monaten, bei dem über das weitere gemeinschaftliche Vorgehen beraten werden soll, um die Wedeler Schulen nachhaltiger zu gestalten.

Im letzten Workshop wurde über den Neubau einer klimafreundlichen Produktionshalle beraten. Hierbei ging es sowohl um den Bau, die Materialien und verwendeten Technologien als auch um den darauffolgenden Betrieb.

In der kurzen Pause vor der Präsentation der Workshop-Ergebnisse gab es reichlich Zeit für Networking. Es wurden neue Kontakte hergestellt, bestehende erneuert und gemeinsame Pläne geschmiedet. Die darauffolgende Präsentation der Ergebnisse und Auszeichnung der Workshop-Organisatoren rundete die Veranstaltung ab.

Die ausgezeichneten Workshop-Organisatoren mit Klimaschutzmanagerin Simone Zippel (ganz rechts)
Quelle: Stadt Wedel/Kamin

Text: JG

Ratatouille

Ratatouille

Mein Lieblings Ratatouille-Rezept stammt von Elisabeth Raether aus ihrem wöchentlichen Beitrag im ZEIT-Magazin. Ich finde es in der Tat unwiderstehlich lecker. Es ist so vollmundig und passt toll in die spätsommerliche Küche, wenn man saisonal und vorwiegend regional kochen möchte.

Die Zutaten sind für 3-4 Personen, je nachdem, was man an Beilagen dazu nimmt. Ich mag es gerne mit selbstgebackenem Ciabatta oder Reis.

Das ganz leicht abgewandelte Rezept mit meinen Erfahrungen:

  • 2 Auberginen
  • 1 ganze Knoblauchknolle
  • 1 Zwiebel
  • 1 rote Paprika
  • 2 kleine Zucchini
  • 4-5 frische Tomaten (eine Dose Tomaten geht auch)
  • zum Würzen: Olivenöl, Salz, Pfeffer, 2 EL Apfel- oder Weißweinessig, ein paar Safranfäden

Die Auberginen werden in ca. 1-2 cm große Würfel geschnitten, mit Olivenöl beträufelt, mit Salz bestreut und im Backofen bei 190°C ca. 30-40 min. auf einem Backblech (gefettet oder Dauerbackfolie) gegart, bis sie schön weich und hellbraun sind. Mit in den Ofen legt man eine Knoblauchknolle, bei der das obere Drittel abgeschnitten wurde. 

Die Zwiebel wird in dünne Streifen geschnitten und in der Pfanne mit Olivenöl glasig gedünstet. Dann kommen Zucchini und Paprika, die ebenfalls in dünne Streifen geschnitten wurde, dazu. Alles kurz weiter andünsten und die Tomaten in Stücke schneiden und hinzufügen. Wer die Tomatenschale nicht mag, der kann sie vorher häuten. Mich stört die Schale nicht, wenn die Stücke klein genug geschnitten sind.

Noch Salz und Pfeffer hinzugeben, die Pfanne abdecken und alles ca. 25 min. schmoren lassen. Nun die Safranfäden im Mörser zerstoßen und zusammen mit den Auberginenwürfeln und dem Knoblauch hinzugeben. Der Knoblauch ist im Backofen so weich geworden, dass man ihn aus der Schale direkt in die Pfanne drücken kann. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken und ohne Deckel soweit einkochen lassen, dass eine sämige Soße entstanden ist.

Link: Original-Rezept: https://www.zeit.de/zeit-magazin/2018/32/ratatouille-safran-rezept-wochenmarkt

Text & Foto: SP

SCHWEINEFLEISCH AM TROCKENSEE

SCHWEINEFLEISCH AM TROCKENSEE

Gedicht anlässlich der nur Schweinefleisch- und Zuckerkuchen-Verköstigung beim Sommerfest am fast ganz ausgetrockneten Wald-See am 1.9.2019

Kommt. Leute, lasst´ uns Wandlung schaffen,
´ne Wirtschaftsform, die nicht zerstört –
den Wahnsinn nicht mehr stumm begaffen,
gemeinsam wird man auch gehört!

Mensch, Leute, verringert euren Fleischkonsum –
das tut dem Klima gut.
Denn auch Fleisch bringt´s Klima um –
dazu habt ihr doch den Mut?

Gewohntes auch mal zu verändern –
mehr Erbsen, Linsen Bohnen –
damit nicht bald in fernen Ländern
statt Wald nur Sojabohnen wohnen!

Gewohnheiten sind oft – wie zu viele Sachen –
Dinge, die nicht nur dem Klima 
echt zu schaffen machen!

Froh und glücklich  – das ist prima! –
woll´n wir leben und gesund.
Was schafft wirklich tiefe Freude? 
Kein Einheits-Grau – wir lieben´s bunt.

Manches, das uns sehr erfüllt,
wie Schnacken, Tanzen, Singen – 
auch die Natur als Wohltat fühlt – 
so kann ihr Schutz gelingen.

Kaum was braucht´s aus ihrem Bauch –
kaum Öl, kein WLAN und kaum Geld.
Lassen ist ein guter Brauch
und ein Segen für die Welt!

Marian René Menges